Kleidertausch statt Kaufrausch: 8M-Schüler der Sophie-Scholl-Mittelschule setzen ein starkes Zeichen gegen Fast Fashion

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Burglengenfeld – Ein voller Erfolg: Die Klassen 8Ma und 8Mb der Sophie-Scholl-Mittelschule haben ein beeindruckendes Nachhaltigkeitsprojekt auf die Beine gestellt – einen schulweiten Kleidertausch, der nicht nur für große Begeisterung sorgte, sondern auch ein starkes Zeichen gegen Fast Fashion setzt.

Unter der Leitung der Lehrkräfte Julia Pirkenseer und Anette Volland organisierten die Lernenden einen Kleidertausch für die gesamte Schule. Getragene oder zu kleine Kleidungsstücke konnten abgegeben – und gegen „neue“ Lieblingsteile eingetauscht werden. Das Ziel: Nachhaltigkeit fördern, Ressourcen schonen, Umweltbewusstsein stärken – und gleichzeitig das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Schule lebendig werden lassen.


Doch die Aktion war weit mehr als ein reiner Kleidertausch. Im Rahmen ihrer berufsbildenden Fächer wie Ernährung und Soziales, Technik als auch Wirtschaft und Kommunikation setzten die Schüler und Schülerinnen zahlreiche kreative und praktische Aufgaben um: In Technik wurden stabile Kleiderständer, Spendenboxen und Kleidungsboxen selbst entworfen und gebaut. In Ernährung und Soziales bereiteten die Schüler und Schülerinnen kleine Speisen für die Besucher und Besucherinnen der Aktion vor – ganz im Sinne eines nachhaltigen und verantwortungsvollen Umgangs mit Lebensmitteln. In Wirtschaft und Kommunikation gestalteten die Klassen ansprechende Flyer, Infoplakate und Präsentationen rund um die Themen Fast Fashion, Slow Fashion und nachhaltigen Konsum. Ziel war es nicht nur, zum Umdenken in Sachen Mode zu bewegen, sondern auch die Awareness der Jugendlichen für globale Zusammenhänge und Konsumverhalten zu stärken. Der bewusste Umgang mit Kleidung wurde im Rahmen des Projekts aus vielen Perspektiven beleuchtet – ökologisch, sozial und ökonomisch.


Neben dem Umweltgedanken spielte auch der soziale Aspekt eine große Rolle: Jeder konnte mitmachen – unabhängig davon, ob man Kleidung mitbrachte oder nicht. Konkurrenz beim Kleidungsstil wurde durch ein Gefühl von Teilhabe und Solidarität ersetzt. Übrig gebliebene Kleidungsstücke wurden abschließend an eine gemeinnützige Organisation in Regensburg gespendet.


Der Kleidertausch kam bei der gesamten Schülerschaft hervorragend an – die Resonanz war durchweg positiv, die Kleiderständer nach kurzer Zeit leer. „Wir würden den Kleidertausch gerne als festen Bestandteil unseres Schuljahres etablieren und einmal jährlich durchführen“, so das Fazit der Initiatorinnen Julia Pirkenseer und Anette Volland.

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