Ganztagsschule

Was versteht man unter der gebundenen Ganztagesschule?

Die Ganztagesschüler besuchen Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 15.30 Uhr die Schule und werden ausschließlich von Lehrkräften der Schule unterrichtet. Der Unterricht findet rhythmisiert über den Tag verteilt statt. Hierbei steht der Vormittags-unterricht mit dem Nachmittagsangebot in einem konzeptionellen Zusammenhang. An einigen Nachmittagen werden Neigungs-gruppen, sogenannte AGs angeboten, die unter anderem von externen Experten geleitet werden. Am Freitag endet der Unterricht um 13.00 Uhr.



Wie ist es mit dem Essen?

Die Ganztagesschüler der Sophie-Scholl-Mittelschule gehen zum Essen in die schuleigene Mensa. Hierbei werden die Schüler von den Klassenlehrkräften und geschultem Personal begleitet. In der Mensa erhalten die Schüler ein vollwertiges Essen mit Getränken, dazu auch immer einen kleinen Salat, Obst oder eine Nachspeise.
Beim gemeinsamen Speisen wird auf eine gepflegte Esskultur ebenso Wert gelegt wie auf eine gesunde Ernährung der Schüler. Die Mittagszeit in der Mensa bietet allerdings auch die Möglichkeit zu einem ungezwungenen Gespräch zwischen Schülern und Lehrkräften.



Welches pädagogische Konzept hat die Schule?

In der Ganztagesschule hat es sich bewährt, dass die Ganztagesklasse von einem Lehrertandem geführt wird. Dies bedeutet, dass sich zwei Lehrkräfte eine Klasse teilen. Zudem werden die Lehrkräfte zusätzlich von einem breiten Angebot an schulischen Hilfsmaßnahmen unterstützt. Pädagogische Assistenten, die Berufsberatung, der MSD sowie Mitarbeiter der Arbeitsagentur sind in das Konzept eingebunden, um die Schüler möglichst individuell fördern zu können.

Darüber hinaus ist eine Sozialpädagogin im Schulhaus aktiv, die den Ganztageslehrkräften nicht nur bei Elterngesprächen oder bei Konflikten unter Schülern helfend zur Seite steht, sondern mit ihrem Konzept eigene Schwerpunkte setzt: z. B. Streitschlichter-Programm, soziales Lernen, Hilfe bei der Berufsvorbereitung und vieles mehr!

 



Gibt es noch Hausaufgaben in einer Ganztagesschule?

Hausaufgaben gibt es in diesem Sinne nicht. Im Rahmen der Übungszeiten und der Differenzierungsstunden wird im jeweiligen Sachgebiet weitergearbeitet oder Wissen vertieft. In dieser Zeit stehen neben der Klassenlehrkraft meist noch eine Assistenzkraft für Fragen zur Verfügung. Allerdings ist vor allem vor Proben ein zusätzliches Lernen zu Hause unverzichtbar.

 

Welche zusätzlichen Angebote gibt es?

Die Ganztagesschüler besuchen an ein bzw. zwei Nachmittagen eine von ihnen gewählte Arbeitsgemeinschaft. Hierbei ist die Schule sehr bemüht, den Schülern ein sehr vielfältiges Angebot, das möglichst alle Schüler anspricht, bieten zu können. So konnten in den letzten Jahren folgende Arbeitsgemeinschaften angeboten werden: Spiele, Schulband, Fußball, Trachtenschneidern, Fahrradwerkstatt, Ballspiele, Tanz, Kunst, Theater, Schminken, Schulgarten, Musikinstrumentenbau, Gesang, u.v.m.  Natürlich sollen die Schüler in der Mittagszeit auch Zeit zum Spielen und Entspannen haben. In der Freizeit nach dem Mittagessen können die Schüler sich in den Ganztagesräumen entspannen, gemeinsam spielen oder in den Hof gehen.

Wie geht es weiter mit der Ganztagessparte an der Mittelschule?

Nach Gesprächen der Schulleitung mit Bürgermeister Gesche, Herrn Wittmann und Frau Frieser von der Stadt Burglengenfeld, ist die Verwaltung stark interessiert an der Fortführung des Erfolgsmodells Ganztag der Mittelschule.
Dazu soll der Ganztag weiter ausgebaut werden mit erweitertem externen Personal. Damit verbunden ist die Möglichkeit noch vielfältigere AGs an einem AG-Tag anzubieten: z.B. am Mittwoch oder Donnerstag, an dem auch Übungsleiter u.ä. Personal den Schülern ein umfangreiches Angebot zur Nachmittagsgestaltung bieten.
Ein Vorteil des Standorts ist dabei die Nähe zum Bulmare, zum Kino, zu einem Fitness-Studio, zum Kunstwald und dem grünen Klassenzimmer (ein Lernraum im Freien im nahegelegenen Wald Raffa) und zu weiteren Möglichkeiten der Natur und Kultur in Burglengenfeld. Diese für die Schüler und Schülerinnen erlebbar zu machen, ist dabei ein Ziel.
Eine enge Zusammenarbeit mit dem Volkskundemuseum, dem Bürgertreff und der Stadtbücherei ist geplant bzw. stellt teilweise jetzt schon ein bewährtes Netz dar.